4 Verhaltensweisen für mehr Spaß im Job

Mrz 30, 2013 von

4 Verhaltensweisen für mehr Spaß im Job

Wenn du unzufrieden in deinem Job bist, muss das nicht so bleiben. Manch einer meint, er müsste das ein Leben lang ertragen. Der andere denkt, durch die sofortige Kündigung würden sich alle Probleme in Luft auflösen. Beide Ansichten sind nicht optimal, obwohl sie manchmal vertretbar sind.

Wir sind im Schnitt 8 Stunden bei der Arbeit. Ein Großteil unserer Energie fließt hier hinein, also sollten wir auch darauf achten, eine gut Zeit zu haben. Mit diesen 4 Verhaltensweisen kannst du dich wieder darauf freuen, morgens aufzustehen.

 

 

1. Verantwortung übernehmen

In meinem 9-monatigen Wehrdienst hatte ich die Gelegenheit, endlich mal ein Team zu führen. Ich war damals 19 und wusste noch nicht, welche Art Mensch ich war. Allerdings machte sich in mir immer stärker der Drang bemerkbar, mehr zu leisten, als der normale Soldat. Ich weiß bis heute nicht, was meinen Vorgesetzten geritten hat, aber eines Tages hat er mir die Leitung eines amerikanischen Checkpoints übertragen. Ich würde endlich ein eigenes Team führen dürfen! Ich wär fast durch die Decke gegangen.
Ich hatte keine Ahnung davon, wie man ein Team leitet. Ich wusste nur, dass ich übertriebene Lust darauf hatte und alles geben würde, um diesen Job perfekt zu beenden. Ich sah, dass die meisten Wachhabenden ihre Zeit damit verbrachten, ihre Arbeiten an die Wachsoldaten zu deligieren um selbst mehr Zeit für Zeitschriften, Essen und Schlaf zu haben. Es kam außerdem immer wieder zu Schlampereien bei der Autokontrolle.
In den nächsten 9 Tagen stand ich zusammen mit meinen Wachsoldaten draußen im Checkpoint. Ich motivierte sie, alle Autos sauber und gründlich zu untersuchen. Ich ließ es mir auch nicht nehmen, die selbe Arbeit zu erledigen wie sie. Ich übernahm Verantwortung für die Leitung und meine Kameraden. Meinen Vorgesetzten fiel der Unterschied zur anderen Wachkompanie natürlich schnell auf. Umgeben von lustlosen und müden Durchschnittsleistungen, feierte er mich wie einen Helden. Dabei habe ich meinen Job einfach nur gut gemacht und Verantwortung übernommen. Im Grunde nichts besonderes. Aber als Belohnung winkten extra Urlaub und mehr Freizeit.

Indem du Verantwortung übernimmst, zeigst du deinen Vorgesetzten, dass dir etwas an deinem Arbeitsplatz und deinem Unternehmen liegt. Engagierte, interessierte Menschen haben immer einen guten Stand im Unternehmen und viel bessere Aufstiegschancen als jemand, der nur das Nötigste tut. Was bedeutet eigentlich “Verantwortung übernehmen”?

Nun, da ist deine Fantasie gefragt und das hängt ganz stark von deinem persönlichen Arbeitsumfeld ab. Wenn du siehst, dass um dich herum gewisse Aufgaben liegenbleiben, übernimm eine oder zwei davon, bevor du dazu aufgefordert wirst. Du merkst z.B., dass die Kundenordner bald überlaufen und der Platz im Schrank dafür auch nicht mehr ausreicht. Dann könntest du die Verantwortung dafür übernehmen, die Ordner neu zu organisieren und durch neue Schränke mehr Platz zu schaffen.
Es kann auch sein, dass dein Chef oder Vorgesetzter dir eine Aufgabe abgibt oder dich um einen Gefallen bittet. Auch hier kannst du Verantwortung übernehmen, indem du ihm das Gefühl gibst, dass er sich voll und ganz auf dich verlassen kann. Er muss nicht ständig nachfragen, ob du mit der Aufgabe klarkommst weil er weiß, dass du die Verantwortung übernommen hast und er sich auf dich verlassen kann. Du wirst dich damit vom Großteil aller anderen Angestellten abheben und auffallen; vor allem bei deinen Vorgesetzten.
Wozu soll das gut sein? Nun, die nächste Gehaltsverhandlung kommt sicherlich und wer Verantwortung übernimmt, hat bei Mitarbeitergesprächen immer gute Karten.

 

 

2. Kreativ sein und sich über den Arbeitsplatz hinaus engagieren

Ich kann mich für gewisse Dinge nicht begeistern. Für Bowling und Karaoke, zum Beispiel. Für andere Dinge allerdings muss ich mich nicht lange motivieren. Für Sport und alles, was mit Gesundheit zu tun hat, zum Beispiel.

Wenn du immer das Selbe tust, wundere dich nicht, wenn du immer die selben Ergebnisse erhälst. Betrachte deinen Arbeitsplatz nicht isoliert vom Rest der Firma. Sehe dich vielmehr als ein wichtiges Element des gesamten Unternehmens und bring deine Interessen, Talente und Fähigkeiten auch über deinen Abeitsplatz hinaus ein.

Wie gesagt, Gesundheit und Sport sind mein Ding. Also habe ich damit begonnen, ein Projekt zur betrieblichen Gesundheitsförderung zu starten.
Vielleicht interessierst du dich für Kunst? Dann könntest du ein Kunstprojekt starten und die Bilder hinterher in der Firma aushängen. Werde kreativ!

Auf diese Weise kannst du dich vielfältig an deinem Arbeitsplatz ausleben. Wer weiß, vielleicht findest du so ja deine neue Berufung? In einem gesunden Arbeitsumfeld werden deine Chefs dein Engagement außerdem sehr positiv aufnehmen.

 

 

3. Dein Chef und deine Kollegen sind deine Freunde

Wenn du bei der Arbeit eine gute Zeit haben willst, achte darauf einen guten Draht zu deinen Kollegen zu haben. Es ist wie im echten Leben. Mehr Freunde, mehr Chancen. Ich denke, das Konzept ist klar.
Beginne z.B. damit das Essen in der Mittagspause zu organisieren oder schaff an heißen Sommertagen eine Ladung Eis ran. Dadurch lernst du deine Kollegen besser kennen und kommst in der Firma ins Gespräch. Es geht hier nicht um Arschkriecherei. Arbeite daran, ein Gefühl für deine Kollegen zu entwickeln und entwickle ein ernstes Interesse an ihrem Wohlergehen.

 

 

4. Niemals ausruhen, immer weiterentwickeln

Höre niemals damit auf, Dinge zu entwickeln. Indem du Kleinigkeiten in der Firma verbesserst oder neu einführst, zeigst du deinem Vorgesetzten, dass du ein aufrichtiges Interesse am Erfolg des Teams und des Unternehmens hast. Erwarte nicht sofort eine Belohnung dafür (obwohl das manchmal der Fall sein wird) und erzähl es auch nicht jedem. Wenn du etwas tust, das Einfluss hat, spricht sich das von alleine herum und Lob von außen wirkt immer besser als Eigenlob.

Es gibt so gut wie keinen Job, an dem sich nicht noch etwas verbessern lässt. Ich habe z.B. bestimmte Vertriebsprozesse optimiert und ein neues Produkt vorgeschlagen und mitentwickelt. Ein guter Bekannter von mir arbeitet in Schichten am Band. Er hatte eine gute Idee zur Optimierung des Schichtplans. Er half damit, seine Kollegen zu entlasten und den Betrieb effizienter zu gestalten. Obendrein hat er dafür eine Prämie bekommen.
Dein Engagement in diesem Bereich wird sich für dich immer auszahlen. Sei es durch ein hervorragendes Arbeitszeugnis, durch neue Kontakte oder durch Geld.

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1 Kommentar

  1. Die Arbeit soll wirklich Spaß machen und Möglichkeiten für die Weiteretnwicklung darbieten. Das Herangehen, wenn man zur Arbeit jeden Tag geht, weil alle so machen und weil man Geld fürs Leben braucht, finde aich auch nicht so richtig. Denn Sie haben richtg betont, bei der Arbeitet verbringt man minimum 8 Stunden pro Tag. Danke für gute Ideen und Motivierung, an sich zu arbeiten und kreativer zu sein.

    Schöne Grüße
    Elen

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